PG Vorspessart
Kirchenmusik – Die Orgel, die von 1990 bis 2014 in der St. Vitus-Kirche ihren Dienst tat, ist von der Kirchenstiftung Sailauf veräußert worden.

Die Filialgemeinde St. Barbara in Oberschwappach (Pfarreiengemeinschaft Knetzgau) im Landkreis Haßberge hat im März die denkmalgeschützte Orgel von 1877 erworben und wird sie im Zuge einer Kirchenrenovierung im Jahr 2018 aufbauen. 

Nach der Rekonsekrierung der renovierten St. Vitus-Kirche im Jahr 1989 schauten sich der damalige Pfarrer Josef Hämel-Köhler und seine Kirchenverwaltung nach einer passenden Orgel um, denn die vorherige Orgel war schadhaft und in den 1970er Jahren im Zuge der Stilllegung der Kirche abgebaut worden.

Sie fanden die Orgel der Orgelbaufirma Steinmeyer (Oettingen) mit 11 Registern, einem Manual, Pedal und Kegelladen in der Kirche Mariä Geburt in Hambach bei Schweinfurt. In St. Vitus setzte man die Orgel auf ein hohes Podest auf der Empore, damit ihr Klang gut im Kirchenschiff zu hören war. Die Vituskirche wurde von 1989 bis 2008 als Zweitkirche genutzt. Fast alle Gottesdienste fanden in der Auferstehungskirche statt, die 2009 abgebrochen wurde.

Für Taufen, Trauungen etc. war die Orgel ausreichend. Doch für den Dienst in der Hauptkirche, die St. Vitus seit November 2008 wieder ist, war sie zu klein und bot zu wenige klangliche Möglichkeiten. Im Mai 2014 wurde sie abgebaut und zunächst bei einer Orgelbaufirma in Markelsheim bei Weikersheim eingelagert, wo sie sich zurzeit noch befindet.

 

­